Traurige Momente im Supermarkt #1

Das Ganze spielte sich zu Weihnachten 2015 ab. In unserem Getränkemarkt hatten wir einen Stammkunden -Mitte bis Ende 40 – der jeden Woche 1-2 Mal kam um Getränkekisten zu kaufen. Meistens Wasser und Sprudel, ab und zu auch mal Bier.

Am 23. 12. ist er wieder da und unterhält sich mit meiner Kollegin Beate und gibt Pfandflaschen an. Dabei klagt er über Schmerzen im rechten Bein und das das Bein schon seit Tagen sehr warm ist und er nach Weihnachten mal zum Arzt gehen will.

Dann geht er los um neue Getränkekisten zu holen und kommt genau bis zum 1. Gang und bricht dort zusammen. Unsere Ersthelfer müssen ihn reanimieren und tun dieses auch erfolgreich. Als wir Feierabend haben unterhalten wir uns darüber noch eine Weile im Kassenbüro, weil alle den Stammkunden kannten und ihn sehr mochten.

Am 27. 12. erreicht uns ein Anruf. Der Bruder des Stammkunden. Wir sollten uns bitte nicht wundern, dass das Auto des Kunden immer noch auf unserem Parkplatz stände. Er (also der Bruder) müsse sich erstmal einen Schlüssel besorgen und es wegfahren. Der Bruder sei leider am Heiligen Abend im Krankenhaus an einer Lungenembolie gestorben.

Die Geschichte hat uns dann alle sehr geschockt.

Stine die Biene