Mieses Karma oder Wenn Unfreundlichkeit bestraft wird

Das das Personal eines Supermarktes nicht unbedingt freundlich behandelt wird, insbesondere die Kassiererin, die ja eh zu blöd zu allem ist, war hier schon mehrmals Thema. Das das Schicksal die Kassiererin auch „rächen kann“, davon wollte ich euch heute erzählen.

Ich hatte Mittelschicht und es war so gegen 13:30 Uhr nicht viel los. Zu meiner Kasse kam ein Mann, ca Mitte bis Ende 30. In der Hand 2 Colaflaschen und ein Süßigkeitenriegel. Wenn das das Mittagessen war,…..gesund geht anders, aber gut.

Ich grüße ihn höflich und er hält es nicht für nötig irgendetwas zu erwidern. Ich scannte also die Waren, nannte den Betrag mit einem höflichen „bitte“. Keine Reaktion des Mannes. Bis dato dachte ich mir dann, dass er vielleicht gar nicht sprechen kann. Aber ich sollte eines Besseren belehrt werden. Die Frage nach der SdP-Karte wurde mir mit einen sehr muffeligen „Nö“ beantwotet und zum gleichen Zeitpunkt flog mit ein 50 Euro-Schein fast um die Ohren. So schmeisst man einem Hund ja noch nichtmals einen Knochen hin.

Gut er bekam sein Wechselgeld mit einem höflichen „bitte“ und auf die Frage nach dem Bon bekam ich auch wieder keine Antwort. Auch meine Verabschiedung wurde gekonnt ignoriert. Ich in Gedanken:“ Mieses Karma du Arsch!“…gesagt habe ich nichts……

Den Rest hat das Schicksal für mich übernommen. Er schnappt sich die Waren und dreht sich schwungvoll um….zu schwungvoll….denn die eine Colaflasche rutscht ihm aus der Hand und knallt vor der Kasse auf den Boden und ihm entfuhrt ein gekonntes „scheiße“. Tja eine Cola weniger und so richtig konnte ich mir ein Grinsen nicht verkneifen. Er bekam ein rotes Gesicht und rannte mehr oder weniger aus dem Laden. Mir blieb nichts anderes übrig als unsere Reinigungskraft Doris zu rufen und mir einen zu grinsen

Also immer freudlich zur Kassiererin sein …..es könnte ja sonst als Story auf dem Blog erscheinen!

 

Stine die Biene

Kunden und die Hindernisse des Klobesuches

Mein Artikel heute ist nicht unbedingt was für sanfte Gemüter. Daher etwas Vorsicht beim Lesen.

Ich hatte Frühschicht und musste von 8-12 Uhr arbeiten. Wir sind dann schon um 7:50 im Verkaufsraum und reinigen unsere Kassen. Als erstes hole ich warmes Wasser aus der Behindertentoilette. Alle Toiletten – egal ob für Herren, für Damen oder die kombinierte Toilette für gehandicapte Leute und kleine Windelpupser sind zu dem Punkt sauber, denn unsere Putzfrau – nennen wir sie mal Doris – hat die Toiletten 20 Minuten vorher gründlich gereinigt.

Um 8 Uhr öffnet unser Warenhaus und um 8:03 habe ich eine ältere Kundin (ca zwischen 70 und 75 Jahre) bei mir an der Kasse stehen und sie fragt mich, wo denn unsere Kundentoiletten sind. Ich beschreibe ihr den Weg und gehe dann meiner Arbeit weiter nach.

Gegen 8:15 kommt die Dame wieder vom Klo und geht schnellen Schrittes auf meine Kasse zu und meint so zu mir:

„Also das ginge ja gar nicht. Die Klos wären überhaupt nicht sauber. Da müsste mal dringend eine Putzfrau hingeschickt werden.“

Ich (wundere mich, denn die Klos waren alle sauber und sie war die einzigste Kundin, die diese bisher benutzt hat (man kann sehr gut von der Kasse aus sehen, wer aufs Klo geht und wer nicht) und das Personal hat seine unten im Keller) sagte dann zur Kundin: „Tut mir leid, aber da müssen sie zur Kundeninfo gehen, denn ich habe nicht die Telefonnummer der Putzfrau.“ Gut die Kundin geht weiter zur Info und von dort wird Doris angerufen. Kurz darauf bekommen wir die Info, dass das Damenklo momentan gesperrt ist und die Damen doch bitte auf die Behindertentoilette geschickt werden sollen.

Gegen 9 Uhr taucht eine wutentbrannte Doris (wir beide verstehen uns sehr gut) bei mir an der Kasse auf und erzählt mir mit zornesroten Gesicht folgendes:

Das Klo selbst, die Klobrille, unter der Klobrille, der komplette Spülkasten, der Boden im Klo, die Wände im Klo, der Türgriff innen und außen der Toilettenkabine, der Schlüssel in der Tür, das Waschbecken, der Wasserhahn, der Handtuchspender und sogar die Tür, die insgesamt zur Damentoilette führt waren alle mit (auf Deutsch gesagt) Scheisse beschmiert. Doris hätte fast göbelnd danebengelegen. Die hat geschlagene 35 Minuten gebraucht um alles zu reinigen und zu desinfizieren. Wo meine Kinnlade jetzt saß, kann sich jeder wohl ausmalen.

Das Frechste daran war noch, erst alles selbst dreckig zu machen und sich dann noch zu beschweren, dass die Klos nicht sauber sind.

Wir wissen bis heute nicht, was die Frau da gemacht hat. Wir haben die Dame auch nie wieder gesehen und es war keine Stammkundin. Dafür hat sie es geschafft, Thema des Tages bei uns zu sein und das bei ungefähr 70 Mitarbeitern, die an diesem Tag tätig waren.

Stine die Biene